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Wie können die Europäer in ein Land kommen, wo gefoltert wird, um ein Fußballfest zu feiern? Das fragt Juri Andruchowytsch in der "FR". Aber sie singen ja auch in Baku, notiert die "taz". Im schönen Cannes hebt sich die Düsternis dänisch-österreichischer Autorenfilme besonders ab, so die "Welt". 
Sarrazin, das zweite: "FR", "NZZ", "taz", "Welt" beschäftigen sich mit Autor, Buch und mit der Rezeption des Buchs. Urheberrecht, die nächste: Die "FAZ" entdeckt Parallelen zwischen SPD und Piraten. Die "SZ" geht noch weiter: Sie entdeckt Parallen zwischen Filesharing und Guerillagärtnern.
Die "taz" überlegt, ob die Geschichte von kino.to als Hollywoodfilm nachzuerzählen wäre. Die "SZ" kritisiert in der Urheberdebatte den Autoren-Aufruf und fordert konstruktive Lösungen. Die "FAZ" bewegt sich mit Grausen durch spanische Investitionsruinen. Alle trauern um Dietrich Fischer-Dieskau.
In der "FAZ" fordert Frank Rieger vom Chaos Computer Club einen Umbau der Sozial- und Steuersysteme hin zur indirekten Besteuerung von automatisierter Arbeit. "NZZ", "SZ" und "Welt" besprechen Luc Bondys Inszenierung von Peter Handkes neuem Stück "Die schönen Tage von Aranjuez."
Der Urheber-Aufruf sorgt weiter für Debatten: Autorin Cora Stephan plädiert in der "Welt" dafür, Leser nicht zu kriminalisieren. Benjamin Stein fordert in der "Jüdischen Allgemeinen" ein Urheberrecht für das digitale Zeitalter. Und die "SZ" überlegt, wem sie gern den Büchner-Preis verliehen hätte.
Die "taz" kritisiert die "Bild"-Zeitung: Das sei kein solider Journalismus. Jörg Lau kritisiert im "Zeit"-Blog die "taz": Wer provoziere, sei nicht selbst schuld, wenn er dafür umgebracht wird. Die "FR" beklagt die Gentrifizierung Hamburgs. Und Sibylle Lewitscharoff plädiert in der "FAZ" fürs Urheberrecht.
Herumgedruckse über den Eklat beim Henri-Nannen-Preis: Eigentlich missgönne Hans Leyendecker den Kollegen von "Bild" den Preis gar nicht, so die "Bild"-Zeitung. Die "taz" feiert ihn und seine "SZ"-Kollegen trotzdem. Die "FAZ" ist empört über einen Anonymous-Angriff auf die Aktion "Wir sind die Urheber".
Die Urheberrechtsdebatte tost und rumpelt weiter. Die "NZZ" befasst sich mit dem Dackel in der Kunst. Die "FAZ" bewundert die Erektion eines Möhrenmännleins. Und: Die "SZ" schlägt den Nannen-Preis für die "Bild"-Zeitung aus.
"Carta" analysiert die Position der Piraten zum Urheberrecht. Die "FAZ" schreibt zur Diskussionskultur der Partei auf Twitter. "Die Welt" kommentiert ein Urteil, dass es Ausländern verbietet, deutsche Namen anzunehmen.

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